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Gleitschieber- und Schrägsitzventillösung für Koksprozessanlagen

Effiziente Emissionsreduzierung durch gezielte Dampfeinmischung und sichere Kondensatableitung.

In einer industriellen Koksprozessanlage musste das anfallende Kokereigas bei Störfällen kontrolliert abgeführt und möglichst vollständig verbrannt werden. Gleichzeitig stellte die starke Verschmutzungsneigung der Anlage hohe Anforderungen an die eingesetzte Ventiltechnik. Gefordert war eine robuste, prozesssichere Lösung zur Gasführung und Kondensatableitung unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.


Auf einen Blick

  • Branche: Schwerindustrie / Prozessindustrie
  • Anwendung: Kokereigasbehandlung in einer Koksanlage
  • Medium / Prozess: Kokereigas, Dampf, Kondensat
  • Herausforderung: Hohe Verschmutzungsneigung, Emissionsreduktion, sichere Medienführung
  • STASTO-Lösung: Kombination aus Gleitschieberventil zur Dampfeinmischung und Schrägsitzventil zur Kondensatableitung
  • Ergebnis: Reduzierte Emissionen, geringere Anlagenverschmutzung, stabiler Prozessbetrieb


Die Herausforderung

In der Koksproduktion wird Koks als Reduktionsmittel für Hochofenprozesse eingesetzt. Bei der Erzeugung entsteht Kokereigas, das im Störfall über Fackelanlagen abgeführt wird. Diese Betriebszustände führen zu erhöhten Emissionen und starker Verschmutzung von Anlagenteilen.

Die Prozessbedingungen waren durch gasförmige Medien mit wechselnden Betriebszuständen sowie durch die Einbindung von Dampf zur Nachverbrennung geprägt. Zusätzlich fiel Kondensat aus der Dampfeinmischung an, das kontrolliert abgeführt werden musste.

Standardarmaturen waren für diese Kombination aus Gasführung, Dampfeinmischung und Kondensatableitung unter stark verschmutzungsintensiven Bedingungen nicht ausreichend geeignet. Gefordert war eine technisch exakt abgestimmte Lösung mit hoher Betriebssicherheit und zuverlässiger Funktion auch im Dauerbetrieb.


Die STASTO-Lösung

Zur nahezu vollständigen Verbrennung des Kokereigases wurde Dampf gezielt über ein Gleitschieberventil in den Gasstrom eingemischt. Diese Bauform eignet sich besonders für anspruchsvolle Medien und ermöglicht eine robuste, prozessstabile Steuerung der Dampfdosierung.

Das bei der Dampfeinbringung entstehende Kondenswasser wurde über ein Schrägsitzventil sicher abgeleitet. Diese Ventilbauart zeichnet sich durch hohe Durchflussleistung, gute Regelbarkeit und zuverlässige Abdichtung aus – auch bei thermisch beanspruchten Anwendungen.

Die Kombination beider Ventiltypen ermöglichte eine funktional getrennte, aber systemisch integrierte Lösung:

  • präzise Dampfeinmischung zur Emissionsminderung
  • sichere Ableitung von Kondensat zur Vermeidung von Ablagerungen und Betriebsstörungen

Die Integration erfolgte in enger Abstimmung mit dem Anlagenbauer. Dabei standen Einbausituation, Medienführung, Wartungszugänglichkeit und Langzeitstabilität im Fokus der technischen Auslegung.


Das Ergebnis

Durch die gezielte Dampfeinmischung konnte das anfallende Kokereigas nahezu vollständig verbrannt werden.

Die Verschmutzung der Anlage wurde deutlich reduziert, wodurch sich Wartungsaufwand und Stillstandsrisiken verringerten. Gleichzeitig sank die Emissionsbelastung im Störfallbetrieb signifikant.

Die eingesetzte Ventilkombination erwies sich als betriebssicher und dauerhaft zuverlässig – selbst unter den anspruchsvollen Bedingungen einer Koksprozessanlage.


Mehrwert für Maschinenbauer

  • Technisch abgestimmte Kombination unterschiedlicher Ventilbauarten
  • Hohe Prozesssicherheit bei gasförmigen und kondensierenden Medien
  • Robuste Ausführung für verschmutzungsintensive Anwendungen
  • Gute Integrationsfähigkeit in bestehende Prozessanlagen
  • Wartungsfreundliche Bauweise


Diese Lösung ist besonders geeignet für

  • Koks- und Kokereianlagen
  • Prozessanlagen mit Fackelbetrieb
  • Gasbehandlungsanlagen
  • Anwendungen mit Dampfeinmischung
  • Anlagen mit hoher Verschmutzungsneigung


Kontakt

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